KW 1 – 5: Gedanken einer verzweifelten Studentin

In diesen 5 Wochen habe ich so einige Phasen durchlebt. Von unglaublich glücklich bis Nervenzusammenbruch und Heulkrampf war wirklich alles dabei. Meine vier Fragen, die mich dieses erste Monat hindurch begleitet haben waren:

2018 hat so unglaublich toll geendet, wie kann dann der Start in das neue Jahr 2019 so furchtbar sein?

Hat das Studieren überhaupt noch einen Sinn?

Stecke ich zu viel Hoffnung in meine daraus resultierende Zukunft?

Was macht mich heute glücklich und wofür bin ich wirklich dankbar?

Wenigstens die letzte Frage klingt etwas heiter. Aber wie viele vielleicht wissen, aus eigener Erfahrung, weil sie andere kennen, die auch studieren, ist der Jänner für Studenten der mit Abstand schlimmste Monat. Oder kommt das nur mir so vor?

Meiner Meinung nach wird man durch die sehr langen Weihnachtsferien (nein ich möchte mich an dieser Stelle definitiv nicht über Ferien beklagen) leider zur falschen Zeit. Wie das? Sehr gut, dass du fragst.
Im Oktober, wenn das neue Semester wieder beginnt, eignet man sich eine Routine an. Eine, die einem Hilft, dass tägliche Studentenleben zu erleichtern. Unikurse, Abgaben und auch schon erste Prüfungen helfen einem dabei wieder zurück in den Alltag zu finden. Diese schöne Routine wird durch die Weihnachtsferien wieder komplett zu nichte gemacht. Nur, dass man nach diesen Ferien nicht wieder von vorne startet, wie zum Beispiel nach den Semester Ferien. Man wird quasi Mitten unter dem Jahr herausgerissen. Ich kann nicht die einzige Person sein, die während der Ferien absolut nichts getan hat und nur das Leben genossen hat. Auch habe ich mir ständig gedacht: Ach das kann ich doch im nächsten Jahr dann erledigen. Leider kam dieses neue Jahr viel schneller als erwartet und plötzlich waren Abgabetermine da und auch schon die ersten Klausuren.

Ständig hatte ich diese Angst, dass ich nach meinem Studium nichts finden werde, dass ich umsonst so viel Zeit aufgewandt hab und dann im Endeffekt alles für nichts war. Ich liebe mein Studium wirklich. Ich finde die Thematik wirklich sehr spannend und bin eigentlich auch ein Mensch, der sich wirklich gerne neues Wissen aneignet, aber mit dem ständigen Druck von allen Seiten habe ich schon oft meine Entscheidung zu überdenken begonnen. Vor allem, weil Dozenten und auch generell die Universität einem das Leben gerne zur Hölle machen. Ein Hoch auf das Bildungssystem!

Aber, als wäre dieser ganze Stress noch nicht genug, kommt dann auch noch das tägliche Leben dazwischen. Ich habe nicht nur gegen die Grippe gekämpft (gleich von 1. Jänner weg), auch musste ich einen Schicksalsschlag ertragen, den ich persönlich nicht so einfach verarbeiten konnte. Allerdings möchte ich hier jetzt nicht genauer darauf eingehen.

Fragst du dich nicht auch manchmal: Wie manche Menschen es schaffen wirklich alles unter einen Hut zu bekommen? Arbeit, privates Leben, Sport und dann noch ein Studium…

Auf alle Fälle um ein bisschen „positivity“ zu verbreiten, hat mich die liebe Kerstin von @kerstinloves auf Instagram mich dazu inspiriert jeden Tag Dinge aufzuschreiben für die ich persönlich dankbar bin, Dinge die mich an diesem speziellen Tag glücklich gemacht haben. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir das wirklich geholfen hat wieder alles positiver zu sehen und mit neuer Motivation zu starten. Auch wenn es einmal einen schlechten Tag gegeben hat, habe ich immer versucht auch etwas positives zu finden und wenn es nur die Tatsache war, dass ich einen Hund gesehen hab. Auch noch einmal im Nachhinein die ganzen Dinge zu lesen zeigen einem wie schön das Leben eigentlich ist. Danke Kerstin nochmals dafür.

Ich habe mir gedacht, dass ich diese Serie starte in der ich jedes Monat meine Gedanken zu den jeweiligen Kalenderwochen schreibe. Sie mögen vielleicht sehr sprunghaft sein, aber genau so bin auch ich. In dem einen Moment denke ich das eine und zwei Sekunden später unterbreche ich meinen Gedanken und bin schon ganz woanders. Ich switche von Deutsch auf Englisch wieder zurück ins Deutsche. Ich möchte diese Serie sehr real gestalten. Genauso wie die Gedanken aus mir sprudeln, genauso möchte ich sie auch niederschreiben. Du kannst mir gerne deine Meinung in den Kommentaren da lassen. Wie war dein Jänner? Besser? Schlechter? Zu lang? Zu kurz? Schreib mir deine Gedanken ich freue mich darauf.

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