Paris – Je t’aime

Das waren meine drei Tage in der Stadt der Liebe

Wo soll ich nur anfangen? Ich habe mich verliebt. Ich habe nie verstanden, warum genau Paris die Stadt der Liebe genannt wird, aber nun wo ich dort war verstehe ich es. Diese Stadt ist voller Zauber, voller Eleganz und erscheint einem so surreal. Alles ist einfach so perfekt. Mein Freund und ich, wir sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. An wirklich jeder Ecke, gab es was neues zu entdecken. Aber lassen wir die Tage nochmal Revue passieren…

Tag 1:

Gestartet sind wir vom Wiener Flughafen um 12:30. Ankunft Paris Beauvais 14:00. Der Flughafen liegt leider ein bisschen außerhalb und wir mussten noch eine eineinhalb stündige Fahrt auf uns nehmen um ins Zentrum zu gelangen. Vom Porte Maillot, wo der Bus stehen bleibt, ging es dann eigentlich ziemlich schnell mit der Métro zu unserem AirBnB in Puteaux. Ich würde diese Gegend als Bankenviertel bezeichnen. Man kann es sich ungefähr so vorstellen, wie der Campus 02 hier in Wien, oder die Gegend um „The Gherkin“ in London. Überall Hochhäuser, welche eigentlich rein aus Glas bestehen. Gleich um die Ecke von unserem süßen kleinen Appartement hatten wir einen Carrefour und eine Boulangerie. Also für Essen war schon mal gesorgt. Da es schon 18 Uhr war, als wir endlich angekommen und einkaufen gewesen waren, haben wir uns an diesem Tag einfach nur entschieden es entspannt anzugehen. Wir haben uns mit der Métro auf den Weg zum Eiffelturm gemacht. Ich kann nur sagen WOW. Schon in der U-Bahn war ich von der Schönheit und dem Glanz bei Nacht überwältigt. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen am Abend dorthin zu fahren. Jede volle Stunde beginnt der Eiffelturm für 5 volle Minuten zu glitzern und ich glaube, dass ich noch nie so etwas schönes gesehen habe. Wir haben es uns auf einer Parkbank in der Nähe gemütlich gemacht und einfach nur genossen.

Tag 2:

7:00 Tagwache. Es lohnt sich. Begonnen haben wir den Tag mit leckeren Croissants, Baguette und dem besten Pain au Chocolat, das ich jemals gegessen habe. Gut gestärkt ging unser Abenteuer auch schon los.
Wieder rein in die Métro auf nach Montmatre.
Da wir schon so früh dort waren, war die Stiege vor der Sacre Coeur menschenleer. Definitiv ein kleiner Geheimtipp. Einfach den inneren Schweinehund überwinden und so früh dort hinfahren. Die Aussicht und die Ruhe sind einfach unbezahlbar. Auch alle Geschäfte waren noch geschlossen. Wir sind dann ein bisschen in der Gegend umher geschlendert, waren beim berühmten „La Maison Rose„, welches von der Basilika nur 5 Gehminuten entfernt ist, beim „Moulin Rouge“ und haben uns dann einfach durch die ganzen Gassen geschlängelt. Auf dem Rückweg zur Ubahn haben wir dann noch ein Geschäft, „Maison Georges Larincol„, entdeckt, welches alle Sehenswürdigkeiten in Schokolade nachgebaut hat. Reingehen lohnt sich also. Unbedingt auch probieren. 7€ für 100g Schoko ist zwar unglaublich viel, aber der Geschmack ist es definitiv Wert. Ein wahrer Gaumenschmaus.

Der nächste Punkt auf unserem Tagesplan, war Notre Dame. Wenn man in Paris ist, ist das wirklich ein Muss. Auch Hineingehen lohnt sich. Es ist zwar sehr dunkel, aber die Kirche an sich ist ein Kunstwerk von Innen. Ich habe noch nie so schöne Fenster gesehen, geschweige denn Bögen und generell die Architektur – ein Meisterwerk.

Zu Fuß ging es dann weiter zum Louvre. Oder besser gesagt zu der Glaspyramide vom Louvre. Hineingegangen sind wir leider nicht, weil die Wartezeit leider 3 Stunden betrug und uns das beiden nicht wert war. Aber der Innenhof, bei der Glaspyramide – ein Traum (Wie man merkt ich komm aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus)
Wir haben von oben ein bisschen hineingeschaut und natürlich ein paar Touristi Bilder gemacht. Dann haben wir uns einfach nur hingesetzt und Menschen beobachtet, oder generell das Treiben auf dem Platz. Die ganze Atmosphäre dort ist wie ein Traum.

Wo wir allerdings hineingegangen sind war das Musée d’Orsay. Dort ist diese berühmte Glocke zu finden. Außerdem findet man dort alle Kunstrichtungen, die es jemals gab. Von Skulpturen, über Stilleben, Gemälden bis hin zur Fotographie findet man dort wirklich alles. Ursprünglich war das Gebäude mal ein Bahnhof, welches heute im Inneren noch ein bisschen daran erinnert. Wenn du Kunstbegeistert bist, kann ich es wirklich nur empfehlen dort einen kleinen Abstecher zu machen. Wenn du aus der EU kommst, ist der Eintritt unter 26 Jahren gratis. Du musst lediglich deinen Lichtbildausweis herzeigen.

Zu guter letzt waren wir noch bei der Galeries Lafayette. Allein wenn ich jetzt zurückdenke fehlen mir die Worte. Ich habe noch nie ein Geschäft von so viel Schönheit gesehen. Außerdem findet man hier wirklich alles. Schminke, Gewand, Accessoires, etc. Auch für die kleineren Geldbörsen ist was dabei, denn es sind auch unter Anderem Zara und Topshop hier vertreten.
Noch ein kleiner Geheimtipp von mir – mit der Rolltreppe ganz hinauf fahren auf die Dachterrasse. Die Aussicht ist einfach nur göttlich. Man sieht wirklich über ganz Paris. Kann sich mit einem Kaffee dort hinsetzten und einfach nur dir Aussicht genießen.

Für alle, die es gerne etwas lässiger haben, oder generell wirklich gerne shoppen gehen wollen, denen kann ich das Kaufhaus Citadium empfehlen. Es ist vielleicht 200 m von der Galeries Lafayette entfernt und wirklich das komplette Gegenteil zu dieser. Laute Musik, coole Streetstyle Marken. Alles ist hier auf lässig eingerichtet, man kann Bilder in Photobooths machen, kann Videospiele spielen, aber auch toll Klamotten und Schuhe kaufen. Auf alle Fälle lohnt sich das reinschauen hier auch.

Tag 3:

Leider auch schon unser letzter Tag. Da sonntags in Paris alles erst gegen 11 Uhr aufmacht, wenn es überhaupt aufmacht, haben wir uns entschlossen nochmal zum Eiffelturm zu fahren und ein paar Bilder zu machen. Uns bei der Aussichtsplattform hinzusetzen und noch ein letztes Pain au Chocolat essen bevor es wieder zurück nach Österreich geht.
Bei der Métro Station Passy haben wir einen richtig coolen Gang entdeckt. Es handelt sich eigentlich um einen Fahrradweg unter einer Brücke, aber für alle Instagrammer da draußen, dort kann man super schöne Bilder machen, wenn die Sonne nicht so extrem scheint, wie bei uns leider. Auf alle Fälle war das auch schon alles. Meine Reise nach Paris.

Hier noch ein paar Fakten am Rande:

Mit der U-Bahn kommt man wirklich super schnell und günstig überall hin.
Eine Fahrt kostet 1,80 €
Ein 10er Block ca. 8€ und
für Menschen unter 26 kostet das Tagesticket am Wochenende nur 4,10€

Für den Bus zum Flughafen und wieder zurück haben wir jeweils 17€ bezahlt.

Warum wir nicht beim Arc de Triumph oder bei der Champs Elysées waren hat den Grund, dass es durch die Demonstation, welche am Samstag stattgefunden hat, gesperrt war. Man konnte nicht mal bei der U-Bahn dort aussteigen und daher wollten wir es nicht riskieren dorthin zu spazieren. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich zu keiner Zeit, während meines Aufenthalts dort unsicher gefühlt habe. Die Menschen waren wirklich sehr freundlich. Außerdem haben wir bemerkt, dass sie es sehr schätzen, wenn du versuchst Französisch zu reden. Wenn man sie fragt: „Parlez-vous anglais?“ (Sprechen Sie englisch?) Dann haben sie wirklich überhaupt kein Problem damit Englisch zu reden und zu meiner Überraschung konnten es die Meisten auch wirklich sehr gut.

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