KW 6-9: Was war das?

Auch der Februar war meiner Meinung nach eher ein durchwachsener Monat. Allerdings überwiegt hier eindeutig das Positive.

Beginnen wir gleich mal damit, dass der Februar ja ein vorlesungsfeier Monat ist, das heißt ich musst meinen Hintern nie in die Uni schleppen, außer für etwaige Prüfungen, die ja leider doch noch anstanden. Auf alle Fälle kann ich sagen, dass ich vier aus fünf Prüfungen positiv habe, was bedeutet wir kommen dem Bachelor nun endlich doch einen großen Schritt näher.
Aber gleich nachdem ich diese tolle Nachricht erfahren habe, hab ich auch gleich wieder einen Schlag ins Gesicht bekommen. Kommt es nur mir so vor, oder besteht Uni aus einem Schritt nach vorne und 10 zurück? Jedes mal wenn ich die Ziellinie sehe, stellt sich mir eine neue Herausforderung in den Weg. Nicht nur, dass ich nun Wahlfächer machen muss, welche mir sehr wohl bewusst waren, nein ich muss nun auch zusätzlich noch individuelle Vertiefungen machen und eventuell auch noch ein Auslandssemester. Das hätte man mir ruhig schon mal am Anfang sagen können, aber nein. Ergo noch länger lernen, aber egal ich beiße durch.

Ich bin ganz ehrlich zu euch. Ich studiere aus zwei Gründen. Zum einen finde ich mein Studium generell ziemlich Interessant und weiß auch, dass ich es für meinen Master auch sehr gut brauchen kann, wenn ich schon mal ein Allgemeinwissen in dem Bereich habe. Aber zum Anderen auch, weil ich das Gefühl habe es zu müssen. Ich habe das Gefühl meine Eltern und auch meine Familie generell zu enttäuschen, wenn ich ihnen keinen Abschluss liefern kann. Ich hasse nichts mehr, als jedes Mal die Frage „UUUUND wie viel fehlt dir jetzt noch? Du brauchst aber ganz schön lange!!“ Das treibt einen ja leider auch nicht wirklich voran. Dieser Satz macht mich eher traurig und schuldbewusst, dabei habe ich ja nichts falsch gemacht, oder?

Dann geht es weiter mit meinem zu Hause. Ihr habt ja keine Ahnung wie es in meinem Wohnhaus aussieht. Seit letztem Juni haben wir eine Baustelle in unserem Haus und es schaut so aus, als würde dieses jede Sekunde zusammenbrechen. Überall liegt Dreck, Bauschutt und Staub, vom Geschrei der Bauarbeiter möchte ich gar nicht anfangen. Aber zur Krönung des ganzen hatte ich mal eine zeitlang kein warmes Wasser und maximal 15 Grad in meiner Wohnung, dank eines Lochs, welches in meinem Boden war und somit die kalte Luft von draußen hereingelassen hat. Jemandem eine Balkontür im tiefsten Winter einzubauen ist ja auch wirklich die beste Idee, die man sich einfallen lassen konnte – NICHT. Nun jetzt haben wir März, die Bauarbeiter sind immer noch da und nach 3 Wochen hat man es auch endlich geschafft das Loch in meinem Boden zuzumachen. Mit der Aussage leg Decken rein, musste ich mich zufrieden geben.
Was mich ja am meisten störte war, dass ich nicht ernst genommen wurde. Ich habe mich etliche Male beschwert, dass es kein Zustand sei so zu leben und, dass ich bei 15 Grad Celsius nicht in meiner Wohnung bleiben kann. Ich wurde belächelt und mit: „Das machen wir morgen Pupperl!“ abgewiesen. Ich kann nur sagen Danke für nix.

Wie gesagt ein Monat voller Höhen und Tiefen. Zum Glück sind mein Freund und ich dann nach Paris abgehaut und haben uns dort drei unglaublich schöne Tage gemacht. Alles genau zu lesen in meinem letzten Blogpost: Paris – Je t’aime

Da ja im März die Uni wieder losgeht ist auch wieder die Jagd nach einem Platz im gewünschten Kurs angesagt. Schaffe ich es überall hinein oder nicht? Wie viele Punkte setze ich wo? Welche Kurse haben Priorität? Nun ich kann nur so viel sagen: Nein ich bin nicht in allen Kursen drinnen, aber ich habe zumindest meine Prioritäten Kurse bekommen und werde in diesen nun Vollgas geben. Durchbeißen ist die Devise.

Wie war euer Februar? – Oder besser gesagt, wie geht euer Jahr so voran? Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich frage mich schon langsam „Was war das?“

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