Ein perfektes Wochenende in Barcelona

Barcelona, die perfekte Kombination aus Städtetrip und Strandurlaub. Es mussten leider 24 Jahre vergehen, bis ich das erste Mal selber die Schönheit dieser Stadt kennen lernen durfte. Aber besser spät als nie, oder?

Aber was sollte man machen, wenn man nur drei Tage in dieser Stadt hat? Wie kommt man am besten dorthin? Was ist am schnellsten vom Flughafen in die Stadt?

Beginnen wir einfach ganz am Anfang – der Flug.

Gebucht habe ich über Level, oder auch Vueling. Super billig und auch nur zu empfehlen. Wir hatten weder Verspätungen, noch Probleme während oder vor des Fluges. Auch das Reisen mit Handgepäck ist kein Problem gewesen, man sollte sich nur vorher die Normen der Fluglinie anschauen, um dann später keine Probleme zu bekommen.
Ein kleiner Tipp von mir, am besten nicht einchecken im Voraus, da man hier immer draufzahlen muss. Wenn man die Sitze frei wählen lässt, sitzt man nämlich automatisch weit auseinander, daher erst am Flughafen einchecken.

Der Weg vom Flughafen zum Hotel

Auch das ist nicht schwer und wirklich nicht kompliziert. Je nachdem, ob ihr bei Terminal 1 oder 2 ankommt, gibt es nur eine Möglichkeit. Das gute in Barcelona, man braucht nur ein Ticket und kann damit Bahn, Bus, Metro oder Straßenbahn fahren. Da wir bei Terminal 1 angekommen sind hatten wir nur eine Möglichkeit und zwar mit der gelben Linie einfach in die Stadt. Man erreicht alles wirklich super. Es dauert ca. 45 Minuten vom Flughafen ins Stadtzentrum. Was die Tickets betrifft. Kauft am besten einen 10er Block, diesen kann man auch zu zweit nutzen und es kommt einem billiger, als wenn sich jeder einen eigenen Fahrschein kauft, oder drei Tages Pässe.

Geschlafen haben wir im The Gates Diagonal. Dieses befindet sich gleich neben der Gloriès Mall. Was wirklich super war, so haben wir gleich nach unserer Ankunft etwas zu Essen holen können. Zum Hotel selber: Ein Traum. Das Zimmer hatte die perfekte Größe und es war super sauber. Das Badezimmer liegt mitten im Raum, ist aber umgeben von Glaswänden, welche man durch einen Vorhang verstecken kann. Auch die Aussicht war der Hammer, denn wir haben gleich die Gurke von Barcelona gesehen. Aber jetzt kommen wir zum Highlight, die Dachterrasse. Von da oben kann man wirklich ganz Barcelona sehen, inklusive La Sagrada Familia. Sehr zu empfehlen. Wir hatten das Glück, dass wir ein Angebot gefunden haben und es reduziert verfügbar war. Schaut dafür auch immer am besten bei secretescapes.de vorbei, da findet man wirklich Schätze.
Außerdem ist unser Hotel nur 20 Minuten vom Strand entfernt gewesen, und das zu Fuß. Also perfekte Lage, auch die U-Bahn Station ist nur eine Gehminute entfernt. Ins Zentrum haben wir nur maximal 20 Minuten gebraucht, wenn überhaupt, das hängt ganz davon ab in welchem Zeitintervall die U-Bahn kommt.

So, nun aber zum Eingemachten. Was kann man alles machen? Wie kann man die Schönheit von Barcelona am besten genießen.

Tag 1 / Donnerstag:

Wir haben gleich mal damit begonnen die Hop-On / Hop-Off Bus Tour zu buchen. Wie haben uns dafür entschieden sie für zwei Tage zu nehmen, da wir am Ersten erst am späten Nachmittag eingetrudelt sind und nicht beide Routen geschafft hätten. Allerdings muss ich dazusagen, dass der Aufpreis nur 10€ sind und sich meiner Meinung nach auszahlt. Ich habe wirklich alles gesehen, angefangen bei der berühmt-berüchtigten La Sagrada Familia, über Park Güell bis hin zum Stadion. Man kann natürlich bei jeder Haltestelle aussteigen und ein bisschen was zu Fuß erledigen, aber ich muss sagen, dass es herrlich war alles fahrend zu sehen und dann nebenbei noch ein paar Informationen über die Sehenswürdigkeiten zu erhalten. Insgesamt dauert die Fahrt, je nach Route mindestens 2 Stunden.
Zuerst haben wir die grüne Route mit dem Bus gemacht. Das war auch schon alles neben Essen, was wir nach unserer Ankunft am Donnerstag gemacht haben.

Tag 2 / Freitag:

Gleich nach dem Frühstück haben wir wieder den Bus bestiegen und sind als aller erstes bei Park Güell ausgestiegen. Allerdings sind wir nicht hineingegangen. Zum einen, weil er komplett ausgebucht war, zum anderen, weil er komplett überfüllt war. Wir haben uns dann entschieden zu El Bunkers Carmel hinaufzuwandern. Es ist wirklich eine Wanderung, aber es auf alle Fälle Wert. Die Aussicht von da oben ist unglaublich. Mein Vater und ich, wir haben uns einfach nur entspannt mit einer Cola hingesetzt und genossen. Was mich auch sehr überrascht hat war, dass kaum Menschen da oben waren. Wir hatten die Plattform fast für uns alleine. Also, schnappt euch euer Pik-Nik und ab auf den Hügel. Ein echter Geheimtipp!

Nachdem wir dann die restliche Bustour fertig gemacht hatten, haben wir uns entschlossen, über die ärgste Mittagshitze, uns an den Strand zu begeben und einfach nur zu genießen. Was gibt es schöneres? Auch wenn wirklich sehr viele Menschen am Strand waren, (Wir waren übrigens bei La Barceloneta) haben wir es sehr genossen. Wir lagen sehr nahe am Wasser und haben eigentlich nur das Meeresrauschen gehört. Allerdings muss ich dazusagen, dass das Meer noch eiskalt war. Nach ungefähr 2 Stunden Sonne und Meer, hatten wir wieder genug Energie getankt um weiter zu machen. Wir sind entlang des Hafens spaziert und kamen dann zu einer super urigen Tapas Bar, in welcher wir dann unser Abendessen genossen haben. (Für alle Essenstipps schaut hier vorbei). Auf unserem nach Hause Weg, haben wir auch Le Mercat de la Bouqueria entdeckt. Da es schon kurz vor Schluss war, hatten sie schon alles 50% reduziert. Ich habe noch nie so wenig für Nüsse bezahlt. Ich glaube eine Packung von ca. 200g Mandeln, hat uns gerade einmal 1,50€ gekostet. Solltest du also einen Low Budget Urlaub machen, dann ist das was für dich. Eine Freundin von mir meinte, dass sie bei ihrer Reise so viel Obst gekauft hat, dass sie nachher kein Obst mehr sehen konnte. Durch die Hop-On / Hop-Off Bus Tour hatten wir eigentlich schon alle Sehenswürdigkeiten durch und konnten für unseren letzten Tag, den Samstag alles sehr locker und entspannt angehen.

Tag 3 / Samstag:

Unser erster Tagespunkt war immer Essen und Kaffee. Außerdem, nachdem wir leider auch La Sagrada Familia nicht von Innen bestaunen konnten, haben wir gleich in der Früh eine Tour durch Casa Batlló gemacht. Ich persönlich war geschockt, als ich den Preis (23€) hörte. Denn dieses Haus ist das letzte Privathaus, welches von Gaudi renoviert und gestaltet wurde, aber 23€ ist meiner Meinung nach schon viel, dafür, dass man nur max. eine Stunde drinnen ist. Aber, kaum dort angekommen, wusste ich auch warum. Dieses Haus ist ein Traum, es lässt jedes Architekten Herz höher schlagen. Kein Zimmer ist wie das andere und wenn man die Stiegen emporsteigt, fühlt man sich wie unter Wasser. Auch die Dachterrasse lässt keine Wünsche offen. Dieses Haus ist speziell durch und durch. Außerdem ist im Preis eine geführte Audio Tour inkludiert.
Anschließend haben wir uns wieder entschieden ein paar Stunden am Strand zu verbringen und einfach ein bisschen Sonne und Energie zu tanken. Dann hieß es leider auch schon wieder ab zum Flughafen und nach Hause.

Auch wenn es jetzt so wirken mag, als hätten wir nichts unternommen. Durch die Bus Tour haben wir wirklich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen.

  • La Sagrada Familia
  • Park Güell
  • das Fußballstadion
  • Arc de Triumf
  • World Trade Center
  • Sea World
  • Den gesamten Hafen
  • das Olympia Stadion
  • die Universität

Mein Fazit:

Ich liebe diese Stadt. Das Essen ist unglaublich billig. Der Kaffee schmeckt super und es gibt wirklich an jeder Ecke irgendwas neues zu entdecken. Am meisten beeindruckt war ich eindeutig von dem Markt. Mercat de la Boqueria. Ich habe noch nie so viel Obst, Gemüse, Nüsse, Fisch, Fleisch und Gebäck auf einem Haufen gesehen. Auch das Markttreiben war ein Erlebnis, welches ich nicht missen möchte.

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