KW 38 – Life Update

Ich bin hin- und hergerissen. Zwischen Urlaub, Bachelorarbeit, Arbeit, meinem Blog und meiner Freizeit – meinem Freund, meiner Familie und meinen Freunden. Alles Dinge, die ich unter einen Hut bringen möchte, aber merke, wie das langsam an meinen Nerven zehrt. Aber geht es uns nicht allen so?

Was soll ich sagen. Ich glaube ich beginne einfach ganz am Anfang:

Schon lange hat es hier kein Life Update mehr von mir gegeben, also habe ich auch eine Menge zu erzählen.
Ich hatte ein Praktikum, 40 Stunden in einem Büro, nebenbei habe ich versucht meinen Studentenjob auch noch zu schaffen. (4 Stunden die Woche in einem Pharma Unternehmen.) Grundsätzlich alles machbar, aber unglaublich stressig. Meistens bin ich am Abend nur mehr ins Bett gefallen, wollte mit niemandem reden oder gar mit jemandem treffen. An den Wochenenden habe ich meine Bachelorarbeit geschrieben. Kurz gesagt, mein Juli war nicht gerade spektakulär, was mein soziales Leben betrifft. Ich habe meinen Freund kaum gesehen, Fernbeziehung hallo, und habe darunter auch unglaublich gelitten.

Ich habe alles vernachlässigt, was nicht mit Arbeit zu tun hatte, Freundschaften, meine Familie und auch meinen Blog, aber ich wollte Erfahrungen sammeln, diese Art von Erfahrungen, die im Lebenslauf später sehr gut ankommen.

Soviel Arbeit im Juli angesagt war, umso weniger habe ich auf diesem Gebiet im August gemacht. Drei Wochen pure Entspannung. Auf dem Programm standen Kroatien, Vorarlberg und ein bisschen Heimaturlaub.

Insel Pag – Kroatien

Es gibt keinen Ort, der mich so entspannt und so glücklich fühlen lässt wie dieser. Alleine wenn ich das Meer schon sehe, gerät mein Körper in einen Zustand der Ruhe und Entspannung. Diese 10 Tage haben mein Freund wirklich nur am Strand liegend und schlafend verbracht. Zwischendurch gabs dann was zu Essen und Abends wurde auf der Terrasse, mit einem unglaublichen Sonnenuntergang, der Tag ausgeklungen. Das wars. Unsere Obsession in diesem Urlaub war Wassermelonensalat mit Schafskäse. Den haben wir wirklich wie nichts verputzt und das fast jeden Tag. Aber auch typisch kroatische Kost, wie Cevapcici oder Fisch durften nicht fehlen. (Mehr für meinen Freund, weil ich kein großer Fan davon bin) haha.

Dornbirn – Vorarlberg

Nach 10 Tagen des schönen Nichtstuns, ging es anschließend in die Berge. Die größte Herausforderung, die wir hatten, war mit dem Höhenunterschied und der frischen Luft klarzukommen. Was soll ich sagen, wir hatten das beste aus beiden Welten. Zum einen waren wir jeden Tag in der Natur, sind auf einen Berg gewandert, haben aber auch gleichzeitig das Stadtleben genossen – waren in St. Gallen in der Schweiz und auch in Deutschland bei der Insel Mainau.

Graz – Österreich

Um nochmal so richtig runterzukommen habe ich dann die letzte Woche noch in Graz verbracht. Ich weiß nicht wieso, aber sobald ich in diese Stadt fahre, habe ich das Gefühl nicht gut genug zu sein. Nicht, weil ich mich mit anderen vergleiche, nein, weil mir einfach das Gefühl vermittelt wird, von bestimmten Menschen, dass meine 100 Prozent nicht genug sind. Auf der anderen Seite, möchte ich diese Stadt am Ende der Ferien auch nicht mehr verlassen. Dort lebt mein Vater, meine Mutter, meine Brüder und mit Abstand eine der wichtigsten Personen in meinem Leben mein Freund. Ihn zu verlassen nach einer so langen Zeit bricht mir jedes mal fast das Herz. Das ist der Moment, in dem ich mich immer Frage, ob ich einen Fehler gemacht habe zu gehen, weiß aber gleichzeitig, dass diese Stadt mich nie glücklich machen wird. – ein Teufelskreis.

Das bringt uns zu heute. Ich sitze hier an meinem Schreibtisch und reflektiere nochmals was alles diesen Sommer passiert ist – zumindest bis jetzt. Der Sommer ist noch nicht vorbei (für Studenten wie mich) und we kommt noch einiges auf mich zu bis Oktober. Was das ist, fragst du dich?

Ich muss meine Bachelorarbeit abgeben. Der 15. September, ein eindeutig prägender Moment in meiner Unilaufbahn, den ich wahrscheinlich nicht mehr so schnell vergessen werde, weil es mich sehr viel Schweiß, Nerven und Tränen gekostet hat diese Arbeit fertigzustellen.

In Wien war die FashionWeek und das fast ohne mich. Leider schaffe ich es aus zeitlichen Gründen nicht zu den meisten Shows. Leider ist Fashion Week nicht gleich Fashion Week, denn in Wien ist das leider nicht so ein Spektakel und atemberaubend wie in Berlin, aber dennoch ich liebe Mode und daher ist das wie gemacht für mich.

Ich fliege nach London. Besser gesagt, ich stecke mitten in den Vorbereitungen, weil es schon in weniger als zwei Tagen losgeht. Natürlich werde ich wieder unendlich viele Stories posten. (Alles zu sehen auf Instagram) Ich weiß nicht was dort passieren wird, oder was wir machen werden, aber eine weiß ich – diese Stadt verzaubert mich immer wieder. Außerdem gibt es nichts schöneres, als deinem Lieblingsmenschen, deine Lieblingsstadt zu zeigen.

Events, Events, Events. Im Herbst fahren wieder alle Agenturen und Marken ihre Geschütze auf und veranstalten ein Event nach dem anderen. Super aufregend – man lernt immer neue Menschen kennen und bekommt Produkte vorgestellt, welche begeistern, faszinieren oder von denen man gar noch nie etwas gehört hat.

Meine Mama feiert ihren Geburtstag. Auch ein wichtiges Ereignis – zumindest präsentiert es meine Mama immer, als hätte die Queen höchstpersönlich Geburtstag. Dies stimmt sogar fast, denn meine Mama ist definitiv eine Königin.

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